Die Druckberufe erhalten mit dem Beginn des Schuljahres 2011/2012 eine neuen Lehrplan und vor allen Dingen neue Berufsbezeichnungen. Zu den Druckberufen gehören in Hannover Buchbinder und Medientechnologen. Diese Berufe, lassen die Ausarbeitungen der Mediengestalter auf dem Bedruckstoff sichtbar werden bzw. verarbeiten die gedruckten Produkte weiter. Medientechnologen Siebdruck, Digitaldruck und Verarbeitung (Nachfolgeberuf des industrielle Buchbinders) werden seit dem Schuljahr 2011/2012 auch im digitalen Druckzentrum geschult.
Der Buchbinder aus dem handwerklichen Bereich behält die Berufsbezeichnung Buchbinder; der Buchbinder aus dem industriellen Bereich heißt nun Medientechnologe Verarbeitung.
Der Beruf des Buchbinders ist mit vielen traditionellen Erinnerungen verbunden. Doch der Beruf beschränkt sich seit langem nicht mehr nur auf das handwerkliche und industrielle Bücherbinden. Er hat sich erweitert um die Herstellung von Broschüren, Katalogen, Prospekten, Unterrichtsmaterialien und Zeitschriften. Dabei werden auch in Zukunft vor allem Fachkräfte mit vielfältigen Fertigkeiten und Kenntnissen der Weiterverarbeitung benötigt. Auch beim elektronischen Drucken von kleineren Auflagen gehört meist das Printfinishing zu den Aufgaben des Buchbinders bzw Medienechnologen Druckverarbeitung.
In diesem Beruf lernen Sie die maschinelle Weiterverarbeitung von Fachbüchern, Informationsbroschüren, Prospekten, Fachzeitschriften und Loseblattwerken. Schwerpunkt ist das Einrichten, Bedienen und Überwachen von verschiedenen Weiterverarbeitungsmaschinen. Aber auch das Anfertigen von Mustern in Handarbeit gehört dazu.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und kann bei guten Leistungen verkürzt werden.
Buchbinder ist ein technischer Beruf, für den Sie Interesse an Mechanik und Elektronik mitbringen müssen. Für die Bedienung der Maschinen müssen Sie über ein gutes Seh-, Hör und Reaktionsvermögen verfügen, damit Sie schnell eingreifen können. Fingerfertigkeit ist die Voraussetzung für die Herstellung einwandfreier Produkte aus Papier und anderen Materialien.
Der Drucker ist eingebunden in den Gesamtprozess der Herstellung gedruckter Informationsmittel. Beim Drucken werden Text- und Bilddaten auf Informationsträgern sichtbar gemacht. Dies kann mit verschiedenen Druckverfahren auf sehr verschiedenen Materialien geschehen.
Bei uns steht das Papier als Informationsträger für unsere Fachpublikationen im Vordergrund. Die Papierbogen werden digital bedruckt, bevor sie weiterverarbeitet werden. Schwerpunkt der Ausbildung ist das Einrichten, Bedienen und Überwachen der verschiedenen Offsetdruckmaschinen.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und kann bei guten Leistungen verkürzt werden. Drucker ist ein technischer Beruf, für den Sie Interesse an Mechanik und Elektronik mitbringen müssen. Gutes Sehvermögen und insbesondere das Farbensehen sind entscheidende Voraussetzungen für einwandfreie Druckergebnisse.
Für die Bedienung der Maschinen müssen Sie über ein gutes Hör- und Reaktionsvermögen verfügen, damit Sie schnell eingreifen können.
Siebdrucker/innen sind Fachleute für die visuelle Kommunikation. Sie haben die Aufgabe, die verschiedensten Bedruckstoffe wie Papier, Karton, Pappe, Metall, Leder, Gummi, Holz, Glas, Filz, Jute, Textilien, Porzellan, Kork, Hartfaser, Leinen, Blech und sämtliche Arten der immer mehr an Bedeutung gewinnenden Kunststoffe zu bedrucken. Dies jedoch nicht nur im flachen Zustand, ebenso können unregelmäßige und gewölbte Oberflächen bedruckt werden.
Auch für Kunstdruck-Produktionen bietet der Siebdruck Anwendungsmöglichkeiten wie kein anderes Druckverfahren. Außerdem ergänzt das Siebdruckverfahren die anderen Verfahren dort, wo die Auflagen klein oder die Formate zu groß werden, zum Beispiel bei Plakaten, bei großformatiger Außenwerbung, insbesondere auch bei Mehrfarben- und Relieffarbendruck. So bietet der Siebdruck spezielle Anwendungsmöglichkeiten wie Druck von Abdeckungen für das Ätzen von elekrtrischen Schaltungen, von Skalen, Armaturen, aber auch Verpackungen und viele andere Produkte.