In den vergangenen vier Wochen haben die Teilnehmenden des 3D-Druck-Kurses unter der Leitung von Herrn Brett erlebt, wie aus einer Idee Schritt für Schritt ein reales, greifbares Objekt entsteht. Der Kurs war dabei klar praxisorientiert aufgebaut: ausprobieren, testen, verbessern – Lernen durch Machen stand im Mittelpunkt.
Einstieg: Eigene 3D-Modelle entwerfen
Zu Beginn ging es um die Grundlagen des CAD-Designs. Die Teilnehmenden lernten, eigene 3D-Modelle zu erstellen, zu verändern und für den Druck vorzubereiten. Schnell wurde deutlich: Ein gutes 3D-Modell muss nicht nur optisch überzeugen, sondern auch technisch sinnvoll aufgebaut sein.
3D-Druck in der Praxis
Im nächsten Schritt folgte die Arbeit mit den 3D-Druckern selbst. Dabei wurden zentrale Fragen geklärt:
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Wie funktioniert ein 3D-Drucker?
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Welche Materialien kommen zum Einsatz?
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Welche Einstellungen sind entscheidend für ein gelungenes Druckergebnis?
Gearbeitet wurde mit verschiedenen Drucksystemen, darunter Prusa, Bambu Lab und Ultimaker. Der direkte Vergleich zeigte eindrucksvoll, dass sich die Geräte in Bedienung, Qualität und Einsatzgebiet deutlich unterscheiden – und wofür welches System besonders geeignet ist.
3D-Scannen: Von real zu digital
Ein besonderes Highlight des Kurses war das Thema 3D-Scannen. Neben einem Desktop-3D-Scanner kam auch ein professioneller Handscanner zum Einsatz. Die Teilnehmenden konnten erleben, wie reale Objekte digital erfasst, am Computer weiterbearbeitet und anschließend erneut ausgedruckt werden – genau so, wie es auch in industriellen Anwendungen üblich ist.
Projektphase und Abschluss
Zum Abschluss des Kurses stand eine Projektphase an, konzipiert von Herrn Horn. Hier konnten die Teilnehmenden ihre eigenen Entwürfe selbstständig drucken und alle zuvor erlernten Inhalte praktisch anwenden – von der CAD-Konstruktion über die Druckeinstellungen bis zum fertigen Objekt.
Als besonderes Abschlussprojekt wurden zudem individuell gestaltete, 3D-gedruckte Zertifikate erstellt.
Was bleibt
Nach dem Kurs sind die Teilnehmenden in der Lage:
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eigene 3D-Modelle zu entwerfen
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mit unterschiedlichen 3D-Druckern zu arbeiten
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einfache 3D-Scans zu erstellen und weiterzuverarbeiten
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den gesamten Prozess von der Idee bis zum fertigen Produkt zu verstehen
Der Kurs hat eindrucksvoll gezeigt, wie motivierend Lernen sein kann, wenn Theorie und Praxis sinnvoll zusammenkommen – und man am Ende etwas Selbstgestaltetes in den Händen hält.